ta-dip
header

Kircher Athanasius SJ





Athanasius Kircher ist Ende Juni 2013 in den Salon eingezogen!

Nun wohnen elf Astronomen und ein wichtiger Verleger, zusammen also zwölf Männer im Salon!

Athanasius Kircher wurde am 2. Mai 1602 in Geisa geboren und starb am 27. November 1680 in Rom

Hier zunächst ein kleiner Bericht über einen Kircher-Film
auf INAF vom Jahr 2012 aus Italien:

http://www.media.inaf.it/2012/04/03/il-video-di-kircher/



© INAF


Hier ein Ausschnitt/ Screenshot aus dem Artikel im Internet:



© INAF

Dedicato al gesuita del '600

Il video di Kircher


http://www.media.inaf.it/gallery/main.php/v/video/astrochannel/kircherfilm0104.flv.html




© INAF


Hier sind drei Schnappschüsse (Screenshots) aus dem Film:



             
                 © INAF



             
                 © INAF


             
                 © INAF





...1628 wurde Athanasius Kircher Priester und im selben Jahr Professor für Mathematik und Ethik an der Universität Würzburg. 1631 veröffentlichte er sein erstes Buch (Ars Magnesia).



© HAB Wolfenbüttel: 14 Astron. < diglib.hab.de/inkunabeln/14-astron/start.htm >

https://de.wikipedia.org/wiki/Athanasius_Kircher






                            

                           
                                   Kircher: Camera obscura









 

Aus dem Lateinischen übersetzt durch Dr. Nikolaus Seng.
© 2011 Michael Imhof Verlag. 5 €. www.imhof-verlag.de



                        





Agli interessati.

 

Una edizione del testo di Kircher "Ars magna lucis et umbre" , con ottima scansione, si può scricare da


http://www.cineressources.net/images/ouv_num/159.pdf

 

Il testo del 1646 ha 1075 pag. ed occupa 509 Mb !!! (a scaricarlo ho impiegato circa 40 min.)

Peccato che, a casua dello spessore del volume le pagine sono deformate nella parte centrale.

 

Nello stesso sito

http://www.bibliotheque-numerique-cinema.fr/catalogue/

vi sono molti testi antichi sul  cinema e alcuni di ottica  e dell'ottocento.

 

Un saluto

Gianni Ferrari

mouse di biblioteca :-)


















































Kircher befaßte sich häufig mit Sonnenuhren

Die Sonnenuhr an einem der Giebel der Alten Universität in Würzburg wird auf ihn zurückgeführt.




Kirchers Sonnenuhr an der 
Alten Universität in Würzburg


Sonnenuhren von ihm finden sich auch in
Heiligenstadt und Koblenz.

 







Titelseite des sehr empfehlenswerten Kurzführers zur Ausstellung 17. Januar - 16. März 2003

Vonderau Museum Fulda  -  Michael Imhof Verlag






Ab Samstag, dem 15. Juni 2013 begann der "Einzug" von Athanasius Kircher in den Salon der Astronomen.









Das Gitternetz als Vorbereitung für die Übertragung...


Ich habe den Athanasius Kircher in 14 Tagen im Juni 2013 gemalt. Jeden Tag gab es - auch nach Wetterlage - eine unterschiedlich lange Malleistung. Bei Regen und Wind war es weniger lang, bei Sonnenschein mehr... Schauen Sie einfach mal, wie der Pater Kircher allmählich aus der Wand herausgekommen ist und nunmehr Teil der sehr erlesenen Astronomengruppe im Salon der Astronomen ist und sich sicherlich auch mit den andern Astronomen unterhält, wenn die Tür geschlossen ist und der Salon scheinbar dunkel ist...













Daß die kopernikanische Linie genau durch Kirchers Auge ging, war natürlich überhaupt nicht geplant, jedoch ein sehr schöner "Zufall"!





































 

































 






http://www.deutsches-museum.de/bibliothek/unsere-schaetze/laender-reisen/kircher/kircher/


„Nach dem Theologiestudium in Mainz (1625-1629) und erfolgter Priesterweihe (1628) lehrte Kircher in Würzburg als Professor Ethik, mathematischen Wissenschaften sowie die hebräische und syrische Sprache.

Für Kirchers Lebensgang entscheidend wurde, dass ihm 1628 in Speyer der "Thesaurus hieroglyphicorum" (München 1610) des bayerischen Gelehrten Johann Georg Herwarth von Hohenburg in die Hände fiel. Fortan erfüllte ihn ein leidenschaftliches Interesse für die Rätsel der Hieroglyphen. Kircher dehnte später seine Studien auf den ganzen alten Orient aus, ja sogar auf China, wie wir aus unserem Buch ersehen können. Er füllte 3000 Folioseiten mit altorientalischen und ägyptologischen Studien.

Durch die anrückenden Schweden aus Würzburg vertrieben, landete Kircher schließlich 1632 im südfranzösischen Avignon, damals Sitz der Päpste. Dort schloss er Freundschaft mit dem Gelehrten Nicolas Peiresc, der sich ebenfalls für ägyptische Altertümer interessierte.

1633 wurde Kircher auf Wunsch Kaiser Ferdinands II., mit Billigung des Papstes und des Ordensgenerals, als Hofmathematiker nach Wien berufen, als Nachfolger des Astronomen Johannes Kepler, der 1630 gestorben war.

Es sollte anders kommen. Gerade hatte der berühmte Reisende Pietro della Valle wertvollste Handschriften zur koptischen Sprache nach Rom gebracht. Peiresc wollte Kircher mit der Edition dieser Materialien betraut sehen. So stimmte er Papst Urban VIII. um. Kircher wurde an das Collegium Romanum als Professor für Mathematik, Physik und orientalische Sprachen berufen. Nach acht Jahren entband man ihn von seinen Lehrverpflichtungen. Er konnte sich fortan nach Belieben seinen Forschungen, Sammlungen und literarischen Werken widmen.

So lebte denn Kircher für den Rest seines Lebens in Rom und entwickelte eine umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit von ungewöhnlicher Vielseitigkeit: Es entstanden dicke Folianten über Magnetismus, Optik, Akustik und Musiktheorie, über Mathematik und Astronomie, über Geologie, Höhlenkunde, Hydrologie, Vulkanologie und Mineralogie, über Kombinatorik, Wissenschaftssystematik und eine Universalschrift, über wundertätige Kreuze, das Leben des Heiligen Eustachius und die Altertümer Latiums. Dazu kam die stattliche Reihe seiner orientalistischen Werke, vornehmlich über Hieroglyphen und Obelisken, aber auch über die Arche Noah, den Turmbau von Babel und eben über China.“ … 


© Deutsches Museum


                        


 

"China monumentis illustrata"



...Kircher verstand sich bei seinem "China monumentis illustrata" bewusst als Herausgeber. Er wollte den von seinen Ordensbrüdern gesammelten reichen Wissensschatz für die Nachwelt erhalten und der Mitwelt (den von Erman geschmähten "weiteren Kreisen") zur Kenntnis und Anschauung bringen. Daher die zahlreichen und großartigen Illustrationen, die Chinakarte nach Martinis Atlas, die Karte mit den verschiedenen Reisewegen in Richtung China, angefangen bei dem Apostel Thomas, der aber, wenn überhaupt, nur bis Meliapor an der indischen Ostküste gekommen war.

Sehen wir uns ganz kurz den Inhalt des Chinabuches an. Es umfasst 237 Folioseiten und gliedert sich in 6 Kapitel. Das erste Kapitel stammt von Boym und ist der Nestorianischen Inschrift gewidmet. Im 2. Kapitel gibt Kircher einen ausführlichen Überblick zur Geschichte der Reisewege nach China. In Kapitel 3 verficht Kircher (als Ägyptenfachmann!) die These, der Götzendienst sei von Ägypten aus über Persien und Indien nach China gelangt. Kircher glaubt auch, eine Verwandtschaft von Hieroglyphen und chinesischen Schriftzeichen konstatieren zu können.

Kircher wäre nicht Kircher gewesen, hätte er bei der Gelegenheit nicht gleich auch noch einen kurzen Blick auf das Sanskrit geworfen und uns das "Pater noster" und "Ave Maria" in diesem Idiom und in indischer Schrift dazugegeben. Hier konnte er auf die Hilfe seines Ordensbruders Heinrich Roth zurückgreifen, der im Sanskrit bewandert war. Es war in der vergleichenden Sprachwissenschaft üblich, Übersetzungen des "Vaterunsers" in den verschiedensten Sprachen zu sammeln. John Chamberlayne brachte es in seinem 1725 erschienen Buch: "Oratio dominica in diversas linguas versata" auf über 100 Textproben. Der Orientalist Ludolph wies dann darauf hin, dass das Vaterunser nicht die ideale Textvorlage sei, da Begriffe wie "geheiligt" oder "Versuchung" in etlichen Sprachen mangels Begriff nicht übersetzbar seien.

Kapitel 4 fußt wieder auf Boym. Es macht uns mit Flora und Fauna Chinas bekannt. Das kurze 5. Kapitel ist der Architektur und den mechanischen Künsten Chinas gewidmet. Den Abschluss bildet das 6. Kapitel über Literatur und Schrift der Chinesen. Hier vertritt Kircher die These, die chinesischen Schriftzeichen gingen auf ursprüngliche konkrete Bildinhalte zurück.

Kirchers "China monumentis illustrata" kam beim Publikum sehr gut an. Es wurde zu einem der meistgelesenen Chinabücher der frühen Neuzeit, wegen der Fülle des verarbeiteten Materials und wegen der superben Abbildungen.

Heute buhlen die westlichen Staaten wieder um die Gunst Chinas. Man schwankt zwischen Missionierung in westlichen Wertvorstellungen und massiven wirtschaftlichen Interessen. Schon im Zedlerschen Lexikon von 1743 lesen wir: "Im übrigen ist auch das Commercium mit China vor Rußland ein allzuwichtiger Gegenstand, und eine mächtig bewegende Ursache, daß das gute Vernehmen zwischen beyden Reichen unterhalten werde." Wir wollen nur hoffen, dass das geistige "Commercium" im Sinne von Leibniz darüber nicht zu kurz kommt.


http://www.deutsches-museum.de/bibliothek/unsere-schaetze/laender-reisen/kircher/das-buch/






 

 
Athanasius Kircher

Celebrated for the versatility of his knowledge and particularly distinguished for his knowledge of the natural sciences, b. 2 May, 1601, at Geisa, a small town on the northern bank of the Upper Rhone (Buchonia); d. at Rome, 28 Nov., 1680.

From his birthplace he was accustomed to add the Latin epithet Bucho, or Buchonius, to his name, although later he preferred calling himself Fuldensis after Fulda, the capital of his native country. The name Athanasius was given him in honour of the saint on whose feast he was born.”

Please continue at: http://www.newadvent.org/cathen/08661a.htm




"Athanasius Kircher

geboren 1601, gestorben 1680

Er gibt in dem Jahre 1646 sein Werk Ars magna lucis et umbrae heraus. Der Titel sowie das Motto Sicut tenebrae eius ita et lumen eius, verkündigen die glückliche Hauptmaxime des Buches. Zum erstenmal wird deutlich und umständlich ausgeführt, daß Licht, Schatten und Farbe als die Elemente des Sehens zu betrachten, wie denn auch die Farben als Ausgeburten jener beiden ersten dargestellt sind."

Weiter geht es auf:

http://www.farben-welten.de/farben-welten/goethes-farbenlehre/historischer-teil/17-jahrhundert/athanasius-kircher.html 

 



Eine hübsche Kircher Portrait-Variante, die mir sehr gefällt:








 


Gesendet:
Dienstag, 2. Juli 2013 21:43
An: Reinhold Kriegler
Betreff: Re: Athanasius Kircher

 

Dear Reinhold,

I am very pleased to receive your letter. He was a great astronomer. Once I have immortalized his name on one of my sundials. It was a very short gnomon that no one could break it. This sundial is installed in the center of a city and it still has not been broken. Probably the reason is in Athanasius Kircher name/

Your Aleks



Ich habe ca. 16 Sonnenuhrenfreunde in verschiedenen Ländern sehr schön über die Fertigstellung des Athanasius Kircher im Salon der Astronomen berichtet. Alexandr W Boldyrev hat blitzschnell und so freundlich aus Moskau geantwortet.

Ich bat ihn, ob er mir von dieser Sonnenuhr ein Foto für meinen Kircher-Link schicken würde und über Nacht waren diese herrlichen drei Bilder da!




© Aleksandr W Boldyrev


                 
                            © Aleksandr W Boldyrev



© Aleksandr W Boldyrev



 






Also das war mal eine echte Überraschung! Als ich das Le Gnomoniste September-Magazin 2013 der kanadischen Sonnenuhr-Gesellschaft durchblätterte, entdeckte ich auf Seite 24 dies:




http://cadrans-solaires.scg.ulaval.ca/v08-08-04/ccsq/XX-3-p22-24.pdf


      


Herzlichen Dank an André E. Bouchard!


                                




A picture donation by Martha A. Villegas! A Spanish book about Kircher!

















Ja und dann muß hier natürlich auch noch das fein illuminierte Blatt herein,
das mir von der Glasgow University Library zugeschickt wurde!

 

 

 




http://www.raiplay.it/video/2017/02/Il-tempo-e-la-Storia-Athanasius-Kircher-l-uomo-che-sapeva-tutto-2a249700-555b-4436-b8ca-824d20a3e3fb.html

 

 


 

. . . 

Nach oben