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Kepler Johannes


Meine besondere Johannes Kepler - Verbindung geht auf einem Besuch im Kepler-Museum in Regensburg zurück, als ich noch in Regensburg studierte. Ich war ca. eine halbe Stunde zu früh vor Ort, setzte mich auf die Straße und wartete, bis aufgeschlossen wurde. 

 

     Kepler_Haus_Regensburg

Foto des Keplerhauses aus: SAMMLUNGEN DER STADT REGENSBURG;
KEPLER GEDÄCHTNIS HAUS

 

     Tafel

                                   Gedenkplatte. Foto: © W. Volk

 

Der Führer, Herr Gerstenberger, hatte mein geduldiges Warten wohl vom Fenster aus beobachtet, weil er sich mir von Anfang an in einer ganz besonders freundlichen Haltung zuwandte und die gesamte Führung der kleinen Gruppe ganz auf mich bezog. Es wurde eine für mich wirklich legendäre Führung, so eindrucksvoll und faszinierend, daß ich sie nie vergessen habe! Und das i-Tüpfelchen kam ganz am Ende: Er schenkte mir ein schmales Büchlein über Kometen, das er geschrieben hatte, das ich öfters durchgesehen und bis zum heutigen Tag aufgehoben habe!

 

                        Gerstenberger Kometen

MAX GERSTENBERGER, KOMETEN, AUSSENSEITER AM HIMMELSZELT; STUTTGART 1951


 

       Ausstellung 1971

 

                     Portrait Johannes Kepler

 

Wolfgang Kaunzner hat in dem schmalen Ausstellungsbändchen aus Anlaß des 400. Geburtstag von Johannes Kepler einen vorzüglichen Aufsatz über Kepler veröffentlicht, von dem ich das Kapitel über "Kepler und Regensburg" ausgewählt habe:

 

Kepler und Regensburg

 

Den vollständigen Artikel können Sie  HIER  als PDF-Datei aufrufen!

 


 

Für mein Salon-Bild habe ich die Kopie eines verlorengegangenen Originals von 1610 im Benediktinerkloster in Krems als Vorlage ausgewählt.


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Einer der Broterwerbe früherer Astronomen war das Berechnen und Ausstellen von Horoskopen. Von Kepler sollen sich 800 Horoskope erhalten haben. Das berühmteste ist jenes für den Feldherrn Wallenstein, das ich in einer geschönten Version an meine Astrologiewand gezeichnet habe. Ich habe eine Stellungnahme von Kepler hinzugefügt, die mir sehr gefallen hat.

 

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"1604 beobachtete Kepler die Supernova 1604 und veröffentlichte seine Beobachtungen im Jahr 1606 in dem Buch De Stella nova in pede Serpentarii ("Vom neuen Stern im Fuße des Schlangenträgers"). Das Auftauchen dieses „neuen" Sterns stand im Widerspruch zu der vorherrschenden Ansicht, das Fixsterngewölbe sei auf ewig unveränderlich, und löste heftige Diskussionen in naturphilosophischen Fachkreisen aus." [Aus Wikipedia]

 

Was für ein wunderschön langer Buchtitel!

De Stella Nova in pede serpentarii, et qui sub ejus exortum de novo iniit, Trigono igneoLibellus astronomicis, physicis, metaphysicis, meteorologicis et astrologicis disputationibus endoxois et paradoxois plenus accesserunt[:] I. De Stella Incognita Cygni: Narratio Astronomica. II. De Jesu Christi Servatoris Vero Anno Natalitio, consideratio novissimae sententiae Laurentii Suslygae Poloni, quatuor annos in usitata epocha desiderantis

 

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            © Universitätssternwarte Wien, Institut für Astronomie, Universität Wien

 

Kepler's faith in his powers of observation was well-deserved. The impact of De stella nova was immense. It served as a liberating influence for many astronomers, especially Galileo. Under the weight of new evidence, the old Ptolemaic system was beginning to crumble. Kepler went on to discover his three laws of planetary motion, which would revolutionize astronomy. Of the solar system, he once wrote, "I contemplate its beauty with incredible and ravishing delight." 

 

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           © Universitätssternwarte Wien, Institut für Astronomie, Universität Wien

 

Die Linienzeichnung, die ich im April 2008 rechts neben das Keplerportrait gezeichnet habe, habe ich aus dem Buch STELLA NOVA von Kepler entnommen, das 1606 in Prag erschienen ist. Es bezieht sich auf eine beeindruckende Supernova-Erscheinung, die 1604 erstmals beobachtet wurde und die auch Kepler beobachtet hatte und zu der er zu bedeutenden Überlegungen angeregt wurde, dessen Filtrat er in einem wunderschön gesetzten Buch veröffentlicht hat.

Als Beispiel mag hier dieser zauberhafte kleine Holzschnitt angeführt werden, mit dessen Hilfe Kepler die Position des "neuen Sterns" am Abendhimmel illustriert hat:

 

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Ich habe den Buchtitel so angeordnet, daß er sich quasi aus dem astrologischen Brimborium des Herrn Giuseppe Maria Sesti aus Le Dimore Del Cielo erhebt und trotz seiner optischen Kleinheit mehr Aufmerksamkeit verdient als dessen computergestützte astrologischen Mutmaßungen über ein imaginiertes "Konstellations-Ereignis" im Jahr 4667 vor Christus. Details gibt es bei "Die göttliche Pforte"!

 

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Das hier ist die Seite 90 aus dem STELLA NOVA Buch mit der Randzeichnung, die witzigerweise nicht mit Zirkel und Lineal sondern frei Hand eingefügt wurde, was ich sehr bemerkenswert fand. Heutzutage würde man dafür eine kalte Computerzeichnung erstellen. Daß es das gar nicht braucht und man mit einer Handzeichnung alles viel schöner und sinnfälliger erzählen kann, beweist hier Keplers grafischer Gehilfe.

 

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           © Universitätssternwarte Wien, Institut für Astronomie, Universität Wien

 

Geradezu wie ein billiger Taschenspielertrick mutet dagegen die computergenerierte Sandwich- Darstellung der Kepler-Supernova an, wie sie 400 Jahre später von heutigen Astronomen mit ihren teuren Gerätschaften erstellt wurde. Ich verdanke diese Aufnahme

Bill Blair's
Kepler's Supernova Remnant Page

 

[http://fuse.pha.jhu.edu/~wpb/Kepler/kepler.htm]

Please have a look at: http://heritage.stsci.edu/2004/29/supplemental.html

 

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Ich möchte gern fünf Internet-Links im Zusammenhang mit meiner Kepler-Geschichte empfehlen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Kepler  

http://www.univie.ac.at/hwastro/  

http://fuse.pha.jhu.edu/~wpb/Kepler/kepler.html

http://heritage.stsci.edu/2004/29/supplemental.html

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/445/pdf/AUB01.pdf


Bernhard Kelle

Mitt den orbibus hatt es khein not. . .
Zur Rolle des Deutschen in den Werken
Johannes Keplers
Studien zur Textsortengeschichte
und zur Entfaltung der Kommunikativen Bezugsbereiche

Hierin die Seiten 227 - 244

und daraus entnommen dies:

Gleich wie es zugehet / wann ein jung Gesell zu Nacht auff der Gassen ein Music
helt / h¨oren solcher zwar viel Jungfrawen zu / vnd erl¨ustigen sich dar¨uber /
aber keine weiß / welcher es etwas gutes bringe / oder wer der Musicant sey /
denn nur eine / mit welcher es der Musicant etwa zuvor verlassen / kan auch
wol seyn / das jhrer mehr jhnen dr¨uber falsche Einbildungen machen / vnd doch
der Musicant es nur einer einigen vermeyne. (66.1ff.)


Und vielleicht noch dies:

Daten aus Keplers Leben
aus „Johannes Kepler" von Volker Bialas, Verlag C.H. Beck, 2004
http://www.kepler-gesellschaft.de/Keplers%20Leben.htm


 






Quelle:
Dierck-Ekkehard Liebscher - Poster

 http://www.aip.de/~lie/Poster/index.html

Mit herzlichem Dank für die Anregung! R.K.




Der Kepler Pavillon in Regensburg



           

           







           


          


          





           






 


 


Eine mit bemerkenswertem Eifer verunstaltete Hausfassade:





Das Wohnhaus des Astronomen Johannes Kepler und seiner Familie von 1626-1628 in der nach ihm benannten Keplerstraße (vom Fischmarkt aus fotografiert)

Urheber Peter Bubenik  GNU-Lizenz für freie Dokumentation








 




Kepler Teleskop

 


Kepler ist ein Weltraumteleskop der NASA, das im März 2009 gestartet wurde, um nach extrasolaren Planeten zu suchen. Benannt ist das Projekt nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler, der als erster die Gesetzmäßigkeiten der Planetenumlaufbahnen erkannte.“

 


Aus: © http://de.wikipedia.org/wiki/Kepler_%28Weltraumteleskop%29


                


Quelle, mit Dank an die NASA für die freie Nutzung der beiden Bilder  http://mediaarchive.ksc.nasa.gov/detail.cfm?mediaid=39727



 



Am 16.2.2011 eingefügt:

Am 15. Februar 2011 startet der Europäische Raumfrachter ATV-2 Johannes Kepler in einer Ariane-5-Rakete zur ISS. Hier können Sie sich in einem YouTube film über den Bau informieren.

Daraus wurde nichts! Aber am 16. Februar klappte dann der Bilderbuchstart!

http://www.youtube.com/watch?v=24-5_2lZKGk&feature=player_embedded




Donnerstag, 17. Februar 2011

 


Saurer, Sabine. "Europäischer Raumfrachter startet am 15. Februar". Astro!nfo. 14.02.2011. http://news.astronomie.info/ai.php/201102090 (Stand: 14.02.2011)

Europäischer Raumfrachter startet am 15. Februar

 

             

            Bild: Der europäische Raumfrachter ATV-2 Johannes Kepler.

          Grafik: 2010 ESA/CNES/Arianespace/Photo Optique Vidéo du CSG

Der Weltraumfrachter ATV-2 wird am Dienstag, 15. Februar 2011, um 23.08 Uhr MEZ in einer Ariane-5-Rakete vom Weltraumbahnhof in Kourou auf Französisch-Guyana seine Reise zur Internationalen Raumstation antreten. Dabei handelt es sich um die 200. Mission einer europäischen Trägerrakete seit dem Jungfernflug am 24. Dezember 1979.

sab. Der Raumfrachter ATV-2 (ATV = Automated Transfer Vehicle) wurde dieses Mal nach dem deutschen Astronomen und Mathematiker Johannes Kepler (1571-1630) benannt. Er ist zehn Meter lang, hat einen Durchmesser von 4,5 Meter und eine Flügelspannweite von 22 Meter. Mit einem Gewicht von 20,1 Tonnen und ist er die bislang schwerste Nutzlast, die mit einer Ariane-Rakete befördert worden ist. Insgesamt 7,1 Tonnen Fracht werden mit ATV-2 zur ISS befördert. Neben Vorräten, Gerätschaften und Ersatzteilen, bringt der Raumfrachter auch Treibstoff und Sauerstoff zur ISS.

Läuft alles nach Plan, wird ATV-2 am 23. Februar 2011 am Swesda-Modul der ISS andocken. Als weltweit einziges Raumfahrzeug ist der Frachter dabei in der Lage Flug, Annäherung und Kopplung an die ISS vollautomatisch durchzuführen. Etwa dreieinhalb Monate bleibt der Raumfrachter mit der ISS verbunden, um dann mit ungefähr sechs Tonnen Abfall an Bord abzukoppeln und in der Erdatmosphäre über dem Südpazifik zu verglühen.

Im Vergleich zum ersten ATV-Raumfrachter namens Jules Vernes konnten mithilfe von Modifikationen die Beladungsmöglichkeit für verderbliche Ware wie Lebensmittel verbessert und die gesamte Frachtkapazität um 700 Kilogramm gesteigert werden. Zudem wurden das Antriebssystem und die Thermoisolierung verändert. Die Gesamtkosten der Mission belaufen sich auf 450 Millionen Euro.

Anfang nächsten Jahres soll ATV-3, der nach dem italienischen Physiker Edoardo Amaldi benannt ist, den Versorgungsflug zur ISS antreten. Für die darauffolgenden Jahre sind die Missionen ATV-4 (2013) und ATV-5 (2015) vorgesehen. (ESA), 14.02.2011


Ich danke Frau Sabine Saurer von Astro!nfo sehr herzlich für die freundlich erteilte Nutzungserlaubnis vom 18.2.2011


             Französisch-Guayana 

               

© (Locator map of French Guiana. Originally uploaded on En Wikipedia by Hardouin. {{GFDL}} Category:French Guiana)





 

 


Ich sitze in Bremen und der Bremer Weser-Kurier machte am 17.2.2011 mit einem ganzseitigen Leitartikel von Krischan Förster auf!





Ich saß gestern abend wie viele mit mir rund um den Globus am PC und habe einen s
ehr gut gemachten Life-Bericht über den Start der Ariane-5 Rakete vom Weltraum-Bahnhof Kourou verfolgt und habe dabei ein paar Fotos vom Bildschirm geschossen:




So ein Weltraum-Abenteuer ist das Ergebnis der Arbeit zahlreicher schlauer Menschen. Ein kleiner Teil von denen wird dann auch immer mit einem kurzen Kamera-Schwenk öffentlich gezeigt:






Daß der Kameramann glücklich war, nicht nur wohlbeleibte Männer mit Halbglatzen ablichten zu müssen, kann man wirklich gut verstehen! Auch ich habe mich beeilt, diese langhaarige Schönheit vor ihrem Kontroll-PC vom schnell ablaufenden Film aufzunehmen...






Als dann der Countdown abgeschlossen war und die ersten Feuerschwaden aus den Boostern traten war die Anspannung groß! 



 

 

Und sicherlich wird auch beim Bremer Weser-Kurier die Spannung groß gewesen sein, ob sie die bereits vorbereitete Seite 3 in Druck geben können:




© Bremer Weser-Kurier



© Bremer Weser-Kurier



© Bremer Weser-Kurier


Die Bremer Tageszeitung "Weser-Kurier" hat sich dem Thema auch in ihrer online-Ausgabe angenommen. Neben dem journalistisch aufbereiteten Artikel bietet die Zeitung auch eine kleine Bilderserie an: www.weser-kurier.de




© Bremer Weser-Kurier

http://www.weser-kurier.de/Bilder/Bremen/324806/Der+Start+der+Ariane-5-Rakete+ins+All.html


© Krischan Förster – Bremer Weser-Kurier


Tja und nun träumt man in Bremen natürlich davon
, noch möglichst viele und auch teurere Nachfolge-Aufträge zu ergattern.


Es ist ja nicht viel, womit die Bremer seit Jahrzehnten wirtschaftlich punkten könnten. Der winzige Stadtstaat ist hoch verschuldet und lebt von den Zuwendungen der südlichen Bundesländer. Da hilft auch das alljährlich mit großem Getöse zelebrierte Schaffermahl nicht. Immer die gleichen Zeitungsfotos, immer dasselbe Anrennen der bremischen Frauen, daß sie doch bitteschön auch am großen Essen im historischen Rathaussaal teilnehmen dürfen...




© Bremer Weser-Kurier



Versäumen Sie es nicht, sich diesen schönen kleinen Film über die ATV-2 Johannes Kepler anzusehen!

 

http://www.astrium.eads.net/node.php?articleid=6473

 

Auch alle andern Links lohnen sehr! Zum Beispiel die Bildergalerie atv-2 Johannes Kepler:

http://www.astrium.eads.net/de/articles/bildergalerie-atv-2.html





© ASTRIUM





24. Februar 2011:

Das Andockmanöver von ATV-2 Johannes Keppler an die ISS hat am Donnerstagnachmittag ganz wunderbar geklappt. Ich werde später noch ein paar esa- Bilder einstellen!














© for all 6 screenshots by esa



Aus der Traum!








ATV Johannes Kepler

 

Ein kurzes Gastspiel bei der ISS!

Der Kepler-Mohr hat seine Schuldigkeit getan.

Der Mohr kann gehn...

 

Beladen mit Abfällen trat der europäische Raumtransporter "Johannes Kepler" am 21. Juni 2011 gegen 22.52 Uhr MESZ in die Erdatmosphäre ein und verglühte über dem Südpazifik. Nach gut vier Monaten im Weltall hatte das "Automated Transfer Vehicle" ATV 2 am 20. Juni 2011 von der Internationalen Raumstation (ISS) abgedockt.“

 

Lesen Sie bitte die gesamte Geschichte nebst großem Foto unter

http://news.astronomie.info/ai.php/201106075 






Planet Kepler-22b





Quelle: http://www.nasa.gov/mission_pages/kepler/multimedia/images/kepler-22b-diagram.html




Quelle: Urheber: Originally uploaded by Jan Baykara (Transferred by Tintin the reporter)

Focus Online: http://www.focus.de/wissen/videos/kepler-22b-nasa-entdeckt-erdaehnlichen-planeten_vid_28501.html



Weser-Kurier, 7.12.2011:





 



Kepler Salon in Linz

Keplers Wohnhaus steht ganz im Zeichen der spannenden Begegnung mit der Wissenschaft.


                     

                        Kepler Salon


Verein zur Förderung von Wissensvermittlung

Rathausgasse 5
4020 Linz

T +43-732-77 08 33-50
F +43-732-78 17 38

E-Mail: info@kepler-salon.at

Web:
http://www.kepler-salon.at/de/Kepler-Salon




Aus der GSA-Zeitschrift Sonne+Zeit Nr. 50, Dezember 2015





Am 10. August 2013 erhielt ich von Erwin J. Franz - Agentur für Kommunikation und Design - in der Dornacher Straße 21 in 4040 Linz ein wunderbares Päckchen mit vielfältigen Informationen zum Linzer Kepler Salon, über das ich mich sehr freute und von dem ich hier wenigstens vier Bilder zeigen möchte:









Buchscan







Herzlichen Dank an Erwin J. Franz!




Eine zauberhafte Geschichte von Erwin J. Franz:
                               

http://erwinjfranz.wordpress.com/


                               










Am 7. Mai 2014 waren wir im Linzer Keplerhaus.

Der Kepler-Salon war leider verschlossen...

























Regensburg, Keplerstraße 5:
Sterbehaus Keplers, "Kepler-Gedächtnishaus"

Gedenktafel am Haus: "Wohn- und Sterbehaus des kaiserl. Mathematikers und Astronomen Johannes Keppler, geb. 27. Dec. 1571, gestorb. 15. Nov. 1630." -- Das Museum hat nur Sa, So und Feiertags geöffnet.


Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Regensburg-Kepler-Museum.jpg




Nach ca 45 Jahren wieder...


...ein Besuch im Regensburger

Kepler-Museum


Am 29. April 2012 war ich wieder einmal - nach so langer Zeit - in diesem zauberhaften Museum!






























































Besuchen Sie das Kepler-Museum in Regensburg!




Historische Venusdurchgänge

 

Johannes Kepler hatte erstmals einen Venusdurchgang vorausberechnet, jenen von 1631. Der war aber nicht von Europa aus zu sehen, da für alle europäischen Beobachter die Sonne zur Zeit des Durchgangs unter dem Horizont stand, und das wissenschaftliche Potential des Ereignisses war noch nicht erkannt. Kepler starb 1630, der darauf folgende Durchgang von 1639 konnte mit den Bahndaten Keplers nicht vorausgesagt werden, da sie um einige Stunden zu ungenau waren. Der Engländer Jeremia Horrocks konnte bei Berechnungen im Oktober 1639 auf der Basis von Keplers und anderer Angaben diese Ungenauigkeiten erkennen und korrigieren und stellte fest, dass ein weiterer Durchgang bald folgen würde. Dieser Venustransit am 4. Dezember 1639 war der erste, der nachweislich beobachtet wurde, und zwar von Jeremia Horrocks selbst sowie von William Crabtree. In der kurzen Vorbereitungszeit konnte Horrocks nur seinen Freund Crabtree für eine zweite Beobachtung rechtzeitig alarmieren. Edmond Halley kam 1716 auf die Idee, durch Messung der exakten Dauer einer Venuspassage an möglichst weit voneinander entfernten Orten auf der Erde den Abstand zwischen Sonne und Erde zu bestimmen. Mit Hilfe des dritten Keplerschen Gesetzes ließen sich dann die Abstände aller anderen Planeten im Sonnensystem berechnen.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Venusdurchgang


Bezug:
Venustransite 2004 – 2012 – 2117

Zu finden unter dem Link "Dies und das..."

http://www.ta-dip.de/dies-und-das/venustransite-2004-2012-2117.html





** Kepler, Johannes: Schriften zur Optik 1604-1611. Eingeführt und ergänzt durch historische Beiträge zur Optik- und Fernrohrgeschichte von Rolf Riekher. Frankfurt am Main: Verlag Harri Deutsch, 2008 (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften; 198), 588 pp., 19,5 x 12 cm, ISBN 978-3-8171-3198-3




                                 







Dierck-E. Liebscher

http://www.aip.de/~lie/Lectures/VonKeplerBisNewton.html








Ich danke sehr herzlich für diesen wunderbaren abendlichen Hinweis auf der italienischen Gnomonicaitaliana Sonnenuhren-Mailingliste!

http://www.youtube.com/watch?v=WihmsRinpQU

 

Saluti.

Sergio

 












 

 




Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/astronomie-weltraumteleskop-kepler-im-koma-1.2944106





Und ein paar Stunden später kommt dann dies:

 

http://www.sueddeutsche.de/wissen/astronomie-weltraumteleskop-kepler-ist-erwacht-1.2945478




[gnomonicaitaliana] ancora Keplero

nel video youtube c'era un piccolo salto verso la fine, qualche fotogramma, l'ho ricaricato corretto ma è cambiato il codice:



ciao Fabio

Ganz herzlichen Dank, lieber Fabio!!


 

Hi, I just finished  a work that has engaged me in the last two weeks.

For those are interested about the Kepler's laws, it

 

New Outlook Express and Windows Live Mail replacement - get it here:

is an orrery to show the true anomaly starting from the mean anomaly.

The mathematical formula expresses the mean anomaly as a function of the eccentric anomaly, function of the true anomaly (the true anomaly is the angle of the vector ray that sweeps out equals areas during equal intervals of time)

The problem is that the first formula is not reversible. There are some iterative mathematical methods to get the eccentricity anomaly from the mean one, with several steps up to the desidered approximation, or it is possible the resolution into an infinite series of terms but not a direct formula.

Here math limps. But what can not be achieved with a formal language can be at hand by changing the language, so suggests Godel.

So I designed a gear structure to get the mean anomaly from the eccentric one, like the formula, ma the movement of the gears, unlike the formula, can work contrariwise.

I attached an image of an orrery, for the moment it is virtual, where turning a knob with a costant angular velocity, the mean anomaly, you get the movement of a planet on an elliptical orbit, following the Kepler's laws.

The turquoise planet follows the true anomaly and the one outside the zodiac follows the mean anomaly.

This orrery is setted with an eccentricity of 0.7216, far higher than he Earth's one (0.0167086), to point out the gear's dinamic and the elliptical movement.

I also upload a video on youtube:

https://youtu.be/Y5eSOfd5Imk https://youtu.be/Y5eSOfd5Imk

This work is the entrance door to calculate the eot with gears instead to use the customary cam, this is the target for some future gnomonic projects.

ciao Fabio

Fabio Savian

Come sempre Fabio ci lascia stupiti per le sue idee geniali che spaziano in un vasto campo !

Complimenti !

 

Per spiegare meglio quello che Fabio ha fatto occorre però una breve nota per i non interessati alla astronomia e alle orbite dei pianeti.

 

Dato un pianeta che percorre la sua orbita ellittica seguendo la 2’ legge di Keplero (legge delle aree) per poter calcolare la sua posizione nel tempo (e quindi calcolare le effemeridi per trovarlo in cielo) occorre risolvere un problema geometrico affrontato per la prima volta da Keplero

 

Il cosiddetto “Problema di Keplero” consiste nel trovare il valore di un angolo (chiamato anomalia eccentrica E) conoscendo l’angolo (anomalia media M) percorso da un pianeta medio che descriva

l’orbita nello stesso periodo del pianeta reale. (vedere ad es. in

https://it.wikipedia.org/wiki/Anomalia_eccentrica  )

 

Alla fine Keplero si ritrovò con la formula seguente chiamata universalmente “Equazione di Keplero” o “KE=Kepler Equation” in cui dato l’angolo M occorre ricavare l’angolo E:

 M=E - e.sin(E) 

dove  e è l’eccentricità  dell’orbita del pianeta (eccentricità dell’ellisse)

 

Questa equazione non ammette una soluzione esatta e in genere il valore si ricava usando degli sviluppi in serie o dei calcoli iterativi.

Nei 4 secoli trascorsi dal 1609 quando Keplero ricavò la “sua”  equazione sono stati sviluppati decine di metodi  diversi per risolvere la KE e, spesso per puro spirito di ricerca,  affrontarono il problema anche matematici e astronomi famosi  (come ad es. Cassini, Lagrange, Bessel, Gauss, Cauchy, Levi-Civita, ecc.)

 

Ora a questi nomi famosi si aggiunge il nome di Fabio !!!

 

Per i più interessati consiglio il libro:

Solving Kepler Equation  di Peter Colwell- Willman-Bell- 1993 – pag. 202 – 25$

 

Un salute estivo

Gianni Ferrari , da domani animale marino.

P.S.

Come al solito ho  qualche cosa anche sugli arabi J

La stessa equazione fu incontrata anche dall’astronomo persiano Habash-al-Hasib (733-869) studiando problemi di parallasse. Habash la risolse, come Keplero, con iterazioni successive.

Alcuni hanno supposto che Keplero conoscesse la sua opera.

https://en.wikipedia.org/wiki/Habash_al-Hasib_al-Marwazi





. . .

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