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Giuseppe Melchior Sarto - Pius X.

Die Sonnenuhren eines Heiligen

 

Die Sonnenuhren eines Heiligen

 

Beginnen möchte ich mit einer kleinen Episode aus Rom. Als Giuseppe Melchior Sarto zum Papst Pius X. gewählt worden war, erhielt er eines Tages Besuch von einer kleinen Delegation aus seiner norditalienischen Heimatpfarrei, wo er einst als Kaplan gewirkt und auch Sonnenuhren gebaut hatte. Die Besucher merkten an, daß seine Sonnenuhr nicht immer richtig ginge. "Purtroppo Santità, la meridiana non funziona molto bene !" Er ließ sich darauf ein und meinte, schließlich sei er damals noch nicht "unfehlbar" gewesen, was alle sehr erheiterte: "Bravo! Non ero mica Papa allora!"  Vermutlich waren die heimatlichen Besucher aber nur nicht mit den "Geheimnissen" der Zeitgleichung vertraut, denn er hatte seine Sonnenuhr durchaus richtig berechnet. Diese Antwort machte mir den Hl. Pius X. sehr sympatisch, weil er seine Gäste nicht belehrte, was erfahrungsgemäß bei Leuten ohnehin wenig bringt, für die feststeht, daß alle Sonnenuhren falsch gingen.

 

Doch der Reihe nach! Angefangen hat alles mit einem kleinen Artikel von Elsa Stocco, "Giuseppe Sarto construttore di meridiane" den mir mein italienischer Sonnenuhrenfreund Guido Tonello zugeschickt hat. Das hat mich sehr fasziniert. Ich habe ihn sofort um die Emailadresse gebeten und habe mit Elsa Stocco rasch Kontakt aufgenommen.

         Elsa Stocco, Giuseppe Sarto ...


Mitunter hat man im Leben wirklich großes Glück! So erging es mir, als ich im Oktober 2000 nach sehr sorgfältiger Planung zu einer Sonnenuhrenreise nach Norditalien aufbrach. Ich flog von Bremen nach Mailand, mietete mir im Mailänder Flughafen einen kleinen Fiat und besuchte damit in über 2 ½ tausend Kilometern acht Gnomonisten. Keine Verkehrspanne, gutes Wetter, keine Erkrankung und zahlreiche hochinteressante Begegnungen! Ich habe darüber auch ein wenig in meinem Artikel geschrieben:  H I E R !

                                                      Johann Wolfgang Goethe
                                                            Reise-Tagebuch 1786
                                                              (Italienische Reise)
                                                                    Drittes Stück
                                                                            Uhr

... Und noch ein Nachwort: Goethes Italienische Reise fand in den Jahren 1786-1788 statt. Meine "Italienische Reise" zu den norditalienischen Sonnenuhrenbauern und Sonnenuhren - weitaus bescheidener und in keiner Weise der Reise des großen Goethe vergleichbar - fand im Oktober 2000 statt. Und doch fühlte ich mich unter diesen Italienern aus vielerlei Gründen so wohl wie ER zu seiner Zeit! So möchte ich meinen zweiten Artikel über Goethes Anmerkungen über die italischen Stunden gern meinen zauberhaften „italiänischen" Gastgebern vom Oktober 2000 widmen, die mich nicht nur zu zahlreichen - mitunter schien es mir „unendlich vielen" und überaus vielfältigen alten und neuen Sonnenuhren geführt und weit herum gefahren haben, gleich am Anfang auf mich an der Autobahnausfahrt gewartet haben, damit ich leichter in die Stadt fände, mich zu feinen Speisen in ihre Häuser und in Restaurants eingeladen haben, mir ihre Bücherschätze gezeigt haben, eine hübsche Tochter des Hauses mich mit einem Piano-Solostück verwöhnt hat, mich in den Palazzo einer lebenslustigen Adeligen zu einer außerordentlich prächtigen Meridianlinie geführt haben und als in einer Stadt keine Herberge zu finden war, ein Nachtlager für mich auf dem Feldbett bereitet haben, mich zu den Sonnenuhren des Hl. Pius X. geführt haben... Mein letzter Gastgeber hatte sogar für zwei Tage eine sehr charmante junge Übersetzerin mit vorzüglichen Deutschkenntnissen angeheuert, auf dass der Sprachkontakt wirklich mühelos gelänge... Für sie alle also: Grazie mille!

 

Damit verbleibe ich Ihr sehr ergebener
Reinhold Rudolf Kriegler



Elsa Stocco
führte früher auf einer Schul- Webseite

http://www.istcomprsarto.it/ipertesti/sarto/giuseppesarto.htmsechs Sonnenuhren an, die Giuseppe Sarto konstruiert hat bzw. gebaut haben könnte. Diese Webseite existiert bedauerlicherweise nun nicht mehr...

 

mostra5

                                                       © Elsa Stocco

 

Zunächst eine Übersichtskarte des Gebietes, in dem Giuseppe Sarto, der spätere Papst Pius X. geboren und ausgebildet wurde und seine ersten Anstellung als Priester hatte.

 

Karte

 

Aus dieser Übersichtskarte ist abzulesen, wo Elsa Stocco mich überall herumfuhr, um mir die Sonnenuhren, das Geburtshaus und das Museum von Giuseppe Melchior Sarto alias Pius X. und vieles mehr zu zeigen.

 

Ach waren das noch glorreiche Zeiten, als Priester in ihrer Ausbildung auch grundlegende Kenntnisse über Astronomie und Mathematik gelehrt bekamen, die sie befähigten, die zahlreichen historischen Sonnenuhren an Kirchen zu verstehen und zu schätzen! Giuseppe Sarto genoß so eine Ausbildung im Priesterseminar und weil er sich danach so sehr für die Sonnenuhren interessierte, baute er als junger Kaplan Sonnenuhren für ein Priesterwohnhaus, für Kirchen und kirchliche Gebäude!

 

            Tombolo Pfarrhaus

 

                                 Pfarrhaus mit Sartos SU in Tombolo


Diese Sonnenuhr von Giuseppe Sarto am Pfarrhaus zu Tombolo wurde leider zerstört, weil das Haus abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wurde.

 

                             Giuseppe Sarto als junger Priester


Am 18. IX. 1858 wurde Giuseppe Sarto im Dom zu Castelfranco Veneto zum Priester geweiht. Das Foto dürfte aus diesem Jahr sein. Er war also 23 Jahre alt. Schauen wir uns an, von wo er abstammte. Ich durfte im Oktober 2000 auch sein Geburtshaus in Riese besuchen.

 

Geburtshaus

 

  Elsa   Taschenuhr
                

 

alte Ansicht des Geburtshauses von G Sarto

 

Geburtshaus alte Aufnahme

 

Kueche

                                       Die Küche mit dem großen Herd.

 

Viehmarkt in Tombolo

                                               Viehmarkt in Tombolo



Onara

 

Onara Haus mit GS Sonnenuhr

Das war das Haus in Onara mit der Sonnenuhr von Giuseppe Sarto.

 

Detail Onara Sonnenuhr


Man hat bei der Renovierung des Hauses die Sonnenuhr unangetastet gelassen. Vermutlich war der untere Bereich nicht mehr zu retten. Darauf war, wie mir Elsa Stocco berichtete, vormals eine Inschrift, die darauf hinwies, daß es sich hier um ein Sonnenuhrwerk von Giuseppe Sarto handele. Dies wird auf der nachfolgenden Aufnahme gut dokumentiert.

 

Restaurierung durch Elsa Stocco

                                                           © Elsa Stocco


Welch ein Segen für dieses Sonnenuhrenwerk, wenn es derart vorzüglich restauriert wurde! Ein ganz ehrliches BRAVO! für Elsa Stocco !


 


Fontaniva

 

Die Sonnenuhr an der Pfarrkirche von Fontaniva hat Giuseppe Sarto im Jahr 1866 gebaut, also mit 31 Jahren.

 

                    f1

 

                   f2

 

f3


Tafelaufschrift:

                                           QUESTO OROLOGIO SOLARE

                                                          È OPERA
                                       DEL REV: DON GIUSEPPE SARTO

                                          CAPPELLANO A TOMBOLO 1866
                                                 ORA PAPA PIO X 1903

                                                         IL COMMUNE

 

                   f4

 

               f5

 

f6

 

f7 Sergio

                                                      Sergio Tiatto

 

f8 Elsa Stocco

                                                    Elsa Stocco

 

f9 restauriert von Sergio und Elsa


Die Sonnenuhr von Giuseppe Sarto an der Pfarrkirche von Fontaniva wurde von Sergio Tiatto und Elsa Stocco vorzüglich restauriert.

 

Die Zeitschrift "Wiener Bilder" berichtet im Jahr 1904 von der Sonnenuhr des Papstes in Fontaniva:

 

Wiener Bilder Seite 7

 


Lupari

 

Bei der Sonnenuhr am Pfarrhaus von S. Martino in Lupari wurde vermutet, daß es sich um eine Sonnenuhr von Giuseppe Sarto handeln könnte, jedoch konnten darüber keine Belege in den Akten der Pfarrei ermittelt werden.

 

Lupari1 

"Un'altra meridiana, realizzata sulla canonica di S. Martino di Lupari, ha fatto pensare a Giuseppe Sarto, ma ricerche fatte nell'archivio parrocchiale, non hanno dato conferme in questo senso. Su questa meridiana, sono tracciate, oltre alle curve di declinazione* stagionali, anche quelle relative agli altri mesi dell'anno.La meridiana si presenta per questo un pò più elaborata di quelle accertate come Sue." Elsa Stocco

 

Lupari2

                                                              © Elsa Stocco




Galliera

 

Galliera 1

 

                     Galliera 2

Elsa Stocco schreibt, daß sich Giuseppe Sarto dem Bau dieser Sonnenuhr auf dem Pfarrhaus von Galliera mit besonderer Leidenschaft gewidmet habe. Der heutige Zustand ist das Ergebnis einer etwas fragwürdigen "Restaurierung", bei der ein Portrait Pius X. hinzugefügt wurde.

 

                     Galliera 3

 

"Sulla canonica di Galliera, Giuseppe Sarto realizzò un'altra meridiana, a cui si dice avesse lavorato con particolare passione. Qualche anno fa la canonica è stata ristrutturata e sulla facciata posta a sud è visibile una meridiana di recente fattura, che riporta il volto di Papa Pio X." Elsa Stocco


 


Tombolo

 

Pfarrkirche von Tombolo

 

Tombolo


Diese Sonnenuhr in Tombolo wird von einigen Quellen dem Giuseppe Sarto zugeschrieben. Andere Quellen erwähnen dies nicht. Es könnte sich also auch um eine Sonnenuhr handeln, die vor der Zeit Giuseppe Sartos entstanden ist.

 

Tombolo2

 

Tombolo3


"Sulla chiesa di Tombolo vi è un'altra meridiana, che la devozione popolare vorrebbe attribuire al santo. In una delle Sue biografie più accreditate, quella di Monsignor G. Marchesan, mentre viene ricordata quella della canonica, non si fa cenno, stranamente, a questa. In altre biografie invece, essa gli viene attribuita.. In realtà questa meridiana potrebbe essere di epoca antecedente a quella in cui operò Giuseppe Sarto." Elsa Stocco

 



Tonaufzeichnung:

Die Glocken von Sant' Andrea Apostolo, der Pfarrkirche von Tombolo

 

"Die Glocken der Pfarrkirche von Tombolo, aufgenommen im Jahr 2001, bewahren den Klang der Zeit. In den Jahren 1858 bis 1867 hat sie Kaplan GIUSEPPE SARTO täglich vernommen. Er war am 2. Juni 1835 in dem heiteren Bauerndorf Riese zwischen Vincenza und Treviso als ältester Sohn einer kleinbäuerlichen Familie im damals noch österreichischen Venetien geboren. Auch als Papst verheimlichte er später nie seine bescheidene Herkunft, wünschte im Gegenteil, daß sie bekannt sei, wenn er auch keineswegs den gewissen Stolz des emporgekommenen Mannes aus dem Volke empfand, der oft nur eine Umkehrung aristokratischer Eitelkeiten ist. Er erhielt den ersten Lateinunterricht von seinem Pfarrer und wurde angesichts seiner Begabung und seines Fleißes in die Lateinschule in Castelfranco geschickt. Mit fünfzehn Jahren ging er auf das Priesterseminar in Padua, wo er in acht Jahren seine Ausbildung erfolgreich vervollständigte. 1858 erhielt er in Castelfranco die Priesterweihe und trat seine erste Stelle als Kaplan in Tombolo an."

Mit diesen Worten habe ich meinen Vortrag über "Die Sonnenuhren eines Heiligen" bei der DGC-Tagung im Mai 2001 in Rechenberg begonnen und dann eine Tonaufzeichnung des Glockengeläuts eingespielt.

 

H I E RDie Glocken der Pfarrkirche von Tombolo

 

 


                                            
                                           Hl. Pius X.

 

                           Schutzpatron der Gnomonisten

 

Früher, als die Menschen noch nicht dachten, alles sei machbar - Sie sind ja gerade gehörig mit der gegenwärtig anlaufenden großen Finanzkrise und der weltweiten Wirtschaftskrise auf die Nase gefallen, werden aber nichts daraus lernen! - Früher also gab es in der katholischen Kirche den schönen Brauch des Schutzpatrons. Man ordnete einem Heiligen oder einer Heiligen besondere Kräfte zur Hilfe bei allerlei menschlichen Problemen zu. Wer sich mal kundig machen möchte, den verweise ich gern auf das Ökumenische Heiligenlexikon!

 

Ich habe mich einmal leichtsinnigerweise mit dem Vorschlag, doch den Hl. Pius X. zum Schutzpatron der Gnomonisten zu erwählen, also der Leute, die sich mit den Sonnenuhren beschäftigen, in der italienischen Sonnenuhren-Mailingliste unbeliebt gemacht. Ich bekam gleich kräftig "contra"! Die einen verwiesen auf einen Heiligen aus grauer Vorzeit, der angeblich auch Sonnenuhren gebaut haben solle. Dann kamen natürlich sofort die Nichtgläubigen daher, die so ein Ansinnen barsch von sich wiesen - schließlich könnten sie selber aufpassen, daß sie nicht vom Gerüst fallen, wenn sie eine Sonnenuhr an eine Hauswand pinselten... Ja mei!!

 

Aber so schnell gebe ich natürlich nicht auf! Am zweiten Juni 2006 habe ich einen Hinweis auf den Geburtstag von Giuseppe Sarto - Hl. Pius X. in die englischsprachige Sonnenuhren- Mailingliste eingesetzt. 

HIER
ist die message als PDF-Datei abrufbar!




Papstwappen Pius XPope Pius X

 

 

 

 

 

 

"Pius X (1835-1914), pope. Born at Riese (Venetia) of a poor family, he was ordained
priest in 1858 and became archpriest of Salzano in 1867. In 1875 he became a canon
of Treviso, chancellor of the diocese, and spiritual director of the seminary; in 1884
bishop of Mantua, and in 1893 patriarch of Venice and cardinal. At the conclave of
1903 he was elected pope in succession to Leo XIII: he took as his motto ‘To restore
all things in Christ' (Eph. 1: 10). In contrast to some of his predecessors, he was
both a peasant and a pastoral pope."

 

See the complete source either directly from internet via

http://www.answers.com/topic/pope-pius-x  or from a PDF-copy from H E R E !




Dear Reinhold
the two letters are both written by Giovanni Bressan who was the secretary of Pius X for 30 years. They inform the priest of Tombolo about presents sent from Pope to Tombolo: una pianeta di seta ricamata in oro = a silk chasuble embroidered with gold (august) ; un piviale, una pianeta, una pisside con smalti = a cope, a chasuble, a pix with enamels (november) to prove his affection for Tombolo. Everything should be at the museum of Tombolo,
you may have the images!
If not, I could send them to you
ciao, Elsa

 

Vatican Brief 1

 

 


 

   multi pio x

                                                   © Museo San Pio X

Dieses schöne Blatt zeigt den Hl. Pius X. in verschiedenen Lebensaltern und beruflichen Stationen vom einfachen Kaplan bis zum Papst im Zentrum der Bildkomposition.



Museo San Pio X

 

                                           http://www.museosanpiox.it/

 

Bienvenido

 

http://www.museosanpiox.it/international/ger/reisefuhrer.html  

Den kleinen Deutschen Reiseführer habe ich zusammen mit Herrn Bortolato erstellt!


Den Kleinen Reiseführer durch das Museo San Pio X in deutscher Sprache können Sie bequem HIER als pdf-Datei abrufen!



Kleiner Deutscher Reisefuehrer

 

Bei der Übersetzung ins Spanische hat Conxita Bou aus L'Ametlla del Valles kräftig mitgeholfen!

 

http://www.museosanpiox.it/international/esp/

 

Mueseo en Espanol

 

In English language:

http://www.museosanpiox.it/international/eng/  

 



FRANZ XAVER SEPPELT-KLEMENS LÖFFLER,

Papstgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart, Verlag Joseph Kösel & Friedrich Pustet, München, 1933, pp. 476-98.


DER PAPST ALS FÜHRER DER RELIGIÖSEN ERNEUERUNG
PIUS X. (1903-1914)

http://www.museosanpiox.it/international/ger/seppelt.html 

 


Intervista su Papa Sarto e Cefalonia -

 

Ein Interview mit Giacomo Agnelli beim Sender RADIOVOCE

 

Radiovoce LE MERIDIANE

 

Die Niederschrift des Interviews mit dem italienischen Gnomonisten Giacomo Agnelli kann beim Agnelli-Link in einer pdf-Datei aufgerufen werden!




 

Mein Manuskript des Vortrags bei der 30. Jahrestagung des Arbeitskreises Sonnenuhren der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie im Mai 2007 zu Stimpfach-Rechenberg:

 

Vortragsmanuskript1    

Vortragsmanuskript2  

Ich hatte in Stimpfach-Rechenberg zwei Vorträge gehalten, einen über meine beiden damals neuen Reflex-Sonnenuhren und den andern über die Sonnenuhren eines Heiligen.

          Anmeldung 


Ich hatte auch zwei Poster-Tafeln bestückt. In dem hier auf dem nachfolgenden Bild links zu sehenden Poster hatte ich darum gebeten, für einen an einem Verkehrsunfall schwer verletzten Jungen etwas Geld für eine teure Operation zu spenden.

 

Rechenberg Poster

 

       Spendenaufruf

 

Meine Idee war: Wenn jeder der über hundert Tagungsteilnehmer sagen wir mal 10 Mark spenden würde (Damals hatten wir noch die D-Mark!) kämen gut 1000 Mark zusammen, was ein schönes Zeichen wäre... und die 10 Mark würden niemanden schmerzen ...

 

                    Das Publikum kam, sah, fragte nach und spendete nichts


Nun: Alle kamen sie vorbei, denn es war eine für eine Sonnenuhrentagung ungewöhnliche und optisch sehr ansprechende Präsentation und Aktion. Eine einzige Tagungsteilnehmerin, die Maria Zschau aus der Schweiz hat mir einen namhaften Betrag zugeschickt, den ich zusammen mit meiner Spende nach Italian schickte. All die andern haben nur schlau dahergeredet! Keiner der über hundert Teilnehmer ließ sich anrühren! ... Es ist also kein Wunder geschehen in Rechenberg ...

 




Buchankuendigung

             
     libro

  
                 Intervista impossibile

 

Su alcuni articoli comparsi in riviste italiane
della fine del XX secolo.

www.nicolaseverino.it  - maggio 2006

In La Lettura, Fasc. 10 dell'ottobre 1912, un autore che si firma g.b. pubblica un piccolo articolo dal titolo "Orologi bizzarri" in cui oltre a descrivere alcuni orologi "bizzarri" meccanici da torre e da tavolo riporta quale curiosità in fatto di orologeria una meridiana costruita da Papa Pio X a Tombolo nel Veneto. Papa Pio X può considerarsi il secondo Papa "gnomonista" dopo Silvestro II dell'anno Mille. Ma del primo abbiamo solo incerti riferimenti, mentre del secondo possiamo ancora oggi ammirare le sue modeste ma simpatiche meridiane realizzate nel circondario di Tombolo. L'articolo è corredato da una immagine (qui sotto) che però si riferisce alla meridiana di Fontaniva restaurata di recente. Una completa analisi dell'opera gnomonica di Papa Pio X e di come sia nato questo suo interesse per le meridiane può essere letta attraverso il lavoro di ricerca che la prof.ssa Elsa Stocco ha realizzato e pubblicato sul sito

 

http://www.istcomprsarto.it/ipertesti/sarto/giuseppesarto.htm  cui rimando il lettore per eventuali approfondimenti.

 


 

          Wichtige Stationen

 

Zum Abschluß noch eine kleine Auswahl von Fotografien von Kardinal Sarto und von Papst Pius X. Als er noch Kardinal und Patriarch von Venedig war, ereignete sich der Zusammenstrurz des Campanile auf dem Marcusplatz!

 

                   Campanile


In Venedig auf dem Weg zum Conclave

 

In Bureau im Vatican

 

In den Vaticanischen Gaerten

 

Im Garten

 

 Handschrift

 

                     Papst Pius X.

 

           Msgr G M Sarto, Patriarch von Venedig, bei Bassano del Grappa




 

Aus der JESUITEN-Homepage

JESUITEN 

11.08.01, Bremen, Reinhold R. Kriegler Preisfrage:

Welcher Heilige hat Sonnenuhren gebaut?

 

02.09.01, Wiesbaden, Jürgen Müller

zur Preisfrage von Reinhold Kriegler: Johann Adam Schall von Bell (1592-1666) Jesuit, Chinamissionar und kaiserlicher Hofastronom. richtig?

 

16.10.01, München, Dr. Rita Haub

Zur Preisfrage von Reinhold Kriegler und der Antwort von Jürgen Müller: Falsch. Johann Adam Schall von Bell ist zwar Jesuit, Hofastronom etc. und hat viel geleistet, trotzdem gehört er nicht unter die Heiligen. Der Heilige mit den Sonnenuhren ist Guiseppe Melchior Sarto, besser bekannt als Papst Pius X.

 


Und noch der freundliche Hinweis auf den Sub-Link:

Kardinal Ratzinger, Benedikt XVI. und Pius X.

 


 

  Herr Prof. Bortolato hat mir dankenswerterweise gestattet, aus dreien seiner Briefe zitieren zu dürfen. Ergänzend dazu hat er mir erlaubt aus einer Fußnote zu seinem Text über Pius X. zitieren zu dürfen:

 

  "E' in atto dal 1996 da parte della cittadina di Jemielnica, nell'Alta Slesia, attualmente sotto amministrazione polacca, la rivendicazione del fatto di avere dato i natali a Giovanni Battista Sarto, il padre di Giuseppe Sarto, il futuro Pio X: secondo la stampa locale, Panorama (N. 33, 18 agosto 1996) al quale ha fatto in parte eco lo Schlesisches Wochenblatt (N. 45, 8-14 novembre 1996), un polacco di nome Jan Krawiec (che significa Sarto) sarebbe emigrato in Italia quando questa terra fu annessa alla Prussia (il toponimo Jemielnica è equivalente di Himmelwitz), e qui avrebbe trovato asilo politico, prima a Castello di Godego e poi a Riese, dando origine alla famiglia dalla quale sarebbe nato il papa veneto. Queste notizie mi sono state comunicate dal sig. Jörg Horn di Koblenz, che pure mi ha inviato cospicuo materiale giornalistico e mi ha segnalato lo studio nel quale la notizia è pure ripresa (MALACHI M., The Keys of This Blood The Struggle for World Dominion Between Pope John Paul II, Mikhail Gorbachev, and the Capitalist West, New York 1990, p. 535). Inutile sottolineare la falsità di tutti questi riferimenti, dato che a Riese sono conservati presso l'Archivio Parrocchiale di Riese tutti gli atti relativi a Giovanni Battista Sarto (di nascita, di matrimonio e di morte, a causa di "pleuritide") ed alla sua famiglia."

Quirino Bortolato

 


 



© NZZ





Am 20. August 2014 wurde in Italien

der hundertste Todestag des Hl. Pius X. begangen.

Ich bin Elsa Stocco sehr dankbar, daß sie mir sechs Erinnerungspostkarten zuschickte, die aus diesem Anlaß auf den Markt kamen! Leider war keine Postkarte darunter, die auf Giuseppe Sartos Sonnenuhren bezug genommen hätte! Aber was nicht ist, kann ja immer noch mal werden!



N. 0439



Alle Karten waren auf der Rückseite sehr aufwändig und sorgfältig bedruckt:






N. 0441



N. 0433



N. 0464



N. 0441



N. 0416



Circulo del Collezionismo "G. Sarto" - Riese Pio X - TV - Si Za -









Eine hübsche Überraschung

21. August 2015:

 

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Pius_X.htm

 

Ich entdeckte, daß mein ta-dip- Link bereits im Ökumenischen Heiligenlexikon verlinkt war…








Bitte beachten Sie auch die Anmerkungen von Benedikt XVI. zu Pius X. beim nachfolgenden Link:

http://www.ta-dip.de/sonnenuhren/sonnenuhren-von-freunden/i-t-a-l-i-e-n/kardinal-ratzinger-benedikt-xvi-und-pius-x.html



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