Arnold Zenkert
Das ist Arnold Zenkert zusammen mit seiner Würfel-Sonnenuhr, über die der DGC- Sonnenuhrenkatalog folgende Angaben bereithält:
© Martin Crone
© Martin Crone
© Martin Crone
Das ist auch Arnold Zenkert:
Es ist ein Kleinplanet, der von André Knöfel entdeckt und nach Arnold Zenkert benannt wurde. Der Asteroid 1999 RV32 ist der jetzige (38268) Zenkert. "Als Asteroiden bezeichnet man kleine planetenähnliche Objekte, die sich auf Keplerschen Umlaufbahnen um die Sonne bewegen. Asteroiden / Kleinplaneten sind so klein, dass sie in den meisten Teleskopen – anders als die großen Planeten – wie Sterne nur punktförmig erscheinen und nicht als Scheibe, daher die Bezeichnung "sternähnlich"." (Wikipedia)
Schade, daß der Asteroid mit der Bezeichnung 1999 RK40 (rechts im Bild) nichts mit mir zu tun hat! RK könnte so schön für Reinhold Kriegler stehen... aber ich habe mir auf dem Gebiet der Astronomie zu wenige Verdienste erworben, um zu solchen Ehren zu kommen. Ich konnte früher auch meine Schüler immer nur kurzfristig verblüffen, wenn ich ihnen zeigte, daß es einen Mondkrater mit dem Namen "Reinhold" gibt, und frech behauptete, der sei nach mir benannt. Sie haben mich immer sehr skeptisch angeschaut, aber einige wenige haben sich vielleicht auf diese Weise wenigstens einen Mondkraternamen gemerkt, was ja auch nicht schlecht wäre.
Entdeckt wurde der Kleinplanet Zenkert vom Meteorologen André Knöfel in der Sternwarte Drebach. Nach André Knöfel ist übrigens der Kleinplanet Knöfel benannt, zu dem es eine schöne Information gibt, wenn Sie Kleinplanet Knöfel anklicken.
Die obige Kleinplaneten-Abbildung ist aus diesem Link entnommen:
http://www.minorplanets.de/20522/j99r40k.jpg
© Sternwarte Drebach MPC113 André Knöfel
Der Link zur Sternwarte Drebach lautet http://www.sternwarte-drebach.de/
Ich danke André Knöfel sehr herzlich für seine freundliche Unterstützung und für die Genehmigung, die Abbildung nutzen zu dürfen!
In meinem Link Dies und das... Buchempfehlungen habe ich auf einige Bücher von Arnold Zenkert hingewiesen!
Im VERLAG FÜR LEHRMITTEL PÖSSNEK gibt es seit den Zeiten der vormaligen DDR eine schöne Mappe mit farbenprächtigen Sonnenuhren aus Karton zum Selberbauen.
- Nord-Süd-Sonnenuhr; Doppelsonnenuhr
- Ost-West-Sonnenuhr; Doppelsonnenuhr
- Doppelsonnenuhr mit zwei Schattenwerfern
- Kreuzsonnenuhr: Polare Süduhr mit polarer Ost- und Westuhr
- Polare Süduhr mit zwei Schattenwerfern
Wissenschaftliche Bearbeitung und Text: Arnold Zenkert
Gestaltung: Ursula Abramowski-Lautenschläger
ISBN 3-7493-0239-1. Art.-Nr. 92 530

Arnold Zenkert,
Faszination Sonnenuhr
Arnold Zenkert, Rudolf Peschel,
Zähl die heitren Stunden nur.
Sinnsprüche auf Sonnenuhren aus dem Eulenspiegel Verlag.
Dieses reizende Büchlein, ganz liebevoll von Rudolf Peschel illustriert - im wahren Sinn des Wortes - ist nunmehr antiquarisch von mehreren Anbietern für lächerliche 1 Euro zu haben! Da kann ich nur sagen: Zugreifen!
Sonnenuhren - Dokumente der Zeitmesskunst
von Arnold Zenkert, Potsdam
Zur Geschichte der Sonnenuhren
Hat es im Zeitalter der Computer und Digitaluhren überhaupt einen Sinn, sich mit Sonnenuhren zu befassen? Längst sind wir nicht mehr auf diese altmodischen Zeitanzeiger angewiesen – und außerdem gehen sie falsch, so im Rheinland, wo sie eine halbe Stunde gegenüber unserer Normalzeit (MEZ) nachgehen. - Gehen die Sonnenuhren im Rheinland „falsch", dann gehen sie nämlich richtig – so unsere paradox klingende Antwort! Sonnenuhren zeigen stets den wirklichen Stand der <dfn title="Unser Stern">Sonne</dfn> am Himmel an, nämlich die wahre Ortszeit. Es ist einleuchtend, dass zwischen Görlitz und Essen ein Unterschied in der Ortszeit, der Sonnenuhrenzeit betragen muss, der 32 min beträgt.
Sonnenuhren gehören zu den ältesten wissenschaftlichen Instrumenten und sind Zeugnisse früher menschlicher Beobachtungs- und Erfindungsgabe. Der Mensch hatte es bald gelernt, den Schattenwurf der <dfn title="Unser Stern">Sonne</dfn> zu kennzeichnen und damit eine Beziehung zur Tages- und Jahreszeit herzustellen. Einfache Schattenmessungen nach Richtung und Höhe gehören zu den Grundkenntnissen der Gnomonik, der Wissenschaft von den Sonnenuhren.
Von den Chinesen ist bekannt, dass sie bereits vor 4600 Jahren den Schatten für die Zeitbestimmung nutzten. Wenn es auch anfangs nur ein bescheidener Schattenstab (Gnomon) war, der in die Erde gesteckt wurde, kann man diesen als den Vorläufer der Sonnenuhr sowie als das erste astronomische Instrument bezeichnen."
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http://www.astronomie.de/bibliothek/artikel-und-beitraege/die-sonne/sonnenuhren/


Arnold Zenkert bei der Inspektion der restaurierten Sonnenuhr in Bützow
