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Paul Speiser

und der Deggendorfer Kunstverein

 

Winter Ueber der Stadt

 

Der Maler und Grafiker Paul Speiser war mir über viele Jahre hinweg durch die elf Abbildungen von Ansichten aus Deggendorf in bester Erinnerung. Meine Mutter, Maria Kriegler, hatte mir wohl vor 47 Jahren die ungebundene Version eines Buches von Pater Wilhelm Fink OSB aus Metten geschenkt: DEGGENDORF, Geschichte einer niederbayerischen Stadt, herausgegeben von der Buchdruckerei Jos. Nothaft aus Deggendorf.

 

Die von Paul Speiser eingenommene Position zum Zeichnen ist heute zugewachsen, wie ich am 26. Mai 2011 nachweisen konnte.





 

                            Allerseelen in Deggendorf

 

Ein Blick ins Internet ergab eine kümmerliche Ausbeute beim Sucheintrag "Paul Speiser": NIEDERBAYERISCHE PFARRER-ORIGINALE, herausgegeben von Alfons Nothaft, 1964. Darin enthalten war eine einzige Grafik von Paul Speiser: Der Studenten-Pater Karl Sperl OSB alias Pfarrer in Egg, angefertigt nach einer Schülerzeichnung.

 

                               An der Grabkirche

 

Paul Speiser wurde am 9. März 1905 in Nürnberg geboren und verstarb am 24. Januar 1979 in München. Ab 1938 lebte er als Vermessungstechniker in Deggendorf. Er war im Krieg in der Ost- und Westfront eingesetzt. Von 1963 bis 1978 unternahm er Studienreisen nach Frankreich, Spanien, Griechenland, Mexiko, Bolivien, Ecuador und Peru. Ausstellungen seiner Werke gab es in München, Stockholm, Bremen, und Nürnberg, sowie eine Gedächtnisausstellung in der Volksbank Deggendorf.

 

                              Aufgang zur Stadtpfarrkirche vom Ufer

 

Ich möchte mit diesem kleinen neuen Link den Grafiker Paul Speiser in Erinnerung halten. Er wirkte ja in der Vor-Computer-Ära und war nun überhaupt nicht mehr "präsent". Für mich hat er die Atmosphäre Deggendorfs in der Nachkriegszeit auf sehr treffliche Weise eingefangen. Es lohnt sich schon sehr, Vergleiche anzustellen zwischen dem Blatt des Nikolausmarkts vor dem Rathaus und dem lauten Eß- und Alkohol-„Genuß" des jetzigen Weihnachtsmarkts, aufgepeppt durch allerlei von der Stadt bezahlte Vorführungen und "Events".

 

 

                            Christbaum fuer alle

 

 

                          Christmette


Hier können Sie die Glocken von Mariä Himmelfahrt hören!

Aufnahme durch P.U. Winkelmann im Mai 2014

 

                      Der Postillon am Spitaltor

 

Am 24. Mai 2011 habe ich an gleicher Stelle ein Foto aufgenommen:




 

 

                       Nikolausmarkt

 

 

                  Oberer Stadtplatz

 

 

                                       Spanferkelmarkt in der Pfleggasse

 

 

                          Am unteren Tor 

         

                          Karl Sperl OSB




 

                           


Am Abend des 14. März 2011, es war kurz vor Mitternacht, da entdeckte ich plötzlich diese Winteransicht von Deggendorf, vom Geiersberg aus gesehen, in diesem Mathe- und Computer-Blog aus Isfahan/ Iran und war sehr erfreut.

 
http://www.bmath.blogfa.com/

Die Internetpräsenz dieses Mathematik-Blogs hat sich zwischenzeitlich geändert:

http://www.assarzadegan.blogfa.com/

und die Deggendorfer Geschichte ist natürlich durch neuere Einträge verdrängt worden.

Nun können für kurze Zeit iranische Mathe-Freaks einen virtuellen Ausflug nach Deggendorf untern
ehmen und sich Paul Speisers Bilder ansehen – so lang, bis das Bild wieder verschwinden wird, wie es ja bei solchen Blog-Geschichten üblich ist. Ich grüße sie alle!

Special greetings to all Iranian Mathematicians!


                                                                                                 


Dieses Paul Speiser Bild blieb sehr lange im persischen Mathe-Blog bestehen.







Am 11.6.2011 habe ich von Herrn S. Michael Westerholz die Zeitungsausgabe von DEGGENDORF aktuell vom 9. Juni 2011 zugeschickt bekommen.

Ich fand darin seinen Artikel "Deggendorf im Persischen Blog" und danke dafür.









Ein Glücksfall!

Ich bin meinem alten Schulfreund Meinrad M. Achmüller + aus Metten sehr dankbar, daß er mich über das neue Magazin des Deggendorfer Kunstvereins und dem darin enthaltenen Artikel von Henriette Meilchen, „In memoriam Paul Speiser“ informiert hat:



                                         
                                © Kunstverein Deggendorf e. V.


Ich danke Frau Henriette Meilchen s
ehr herzlich für die freundlich erteilte Genehmigung, Ihren Paul Speiser- Artikel hier in meinen Paul Speiser- Link auf www.ta-dip.de aufnehmen zu dürfen!


                                            © Kunstverein Deggendorf e. V.

 





Ich gratuliere dem Deggendorfer Kunstverein sehr herzlich zum 25. Geburtstag und würde mich freuen, wenn ich hier im Paul Speiser-Link auch über zukünftige Aktivitäten des Vereins berichten dürfte!


Redaktion der Kunstzeitung Deggendorf bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Oktober 2012:

Christine Weileder, Tulpenstraße 5, 94469 Deggendorf/ Rettenbach. christine.weileder@freenet.de






Ein neues wunderschönes und sehr vielfältiges Magazin des Deggendorfer Kunstvereins ist auf dem Markt! Ausgabe 9; Herbst / Winter 2011


           

               © Deggendorfer Kunstverein



                                                


Ich danke Frau Meilchen sehr für diesen Gedenkartikel zu Hans Augustin!



                                         © Deggendorfer Kunstverein


Wenn ich zum redaktionellen Text noch was anfügen darf: Von Hans Augustin stammt auch die Sonnenuhr-Fassung am alten Deggendorfer Rathaus! Ich danke S. Michael Westerholz abermals, daß er mir seinerzeit für mein Buch „Gab Gott Rat zu dieser Tat?“ sein sehr schönes Foto von Hans Augustin zur Verfügung gestellt hat!



               Westerholz5






Die Titelblätter der Kunstzeitung Deggendorf












































Für alle hier gezeigten Titelbilder der Kunstzeitung Deggendorf gilt © Kunstverein Deggendorf e. V.





 

Jahreshauptversammlung

Kunstverein mit neuer Vorstandschaft

Quelle: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/deggendorf/regionales/Kunstverein-mit-neuer-Vorstandschaft
;art1147,399244
Bei der Jahreshauptversammlung des Kunstvereins Deggendorf e. V. wurde auch die mittlerweile hohe Miete im Kapuzinerstadl angesprochen.



Quelle: Deggendorfer Zeitung

            17.10.2012:  Neuanfang beim Kunstverein




Foto: Eichwald


Die neue Internetpräsenz des Deggendorfer Kunstvereins:

 

http://www.kunstverein-deggendorf.com/


                         






Christine Weileder hat eine neue

Kunstzeitung Deggendorf

geschaffen! Es ist die Ausgabe 11 vom April 2013.






Auf der Rückseite des Heftes findet sich diese Malerei von

Max Huber aus dem Jahr 1984!










Diese Ausgabe der Kunstzeitung Nr. 12 kann dankenswerterweise über diesen Link digital angeschaut werden!





Auch die Ausgabe Nr. 13 der Kunstzeitung des Deggendorfer Kunstvereins ist dankenswerterweise wieder vollständig digital erhältlich!

 

http://www.kunstverein-deggendorf.com/images/kunstzeitungen-pdf/Kunstz.Nr._13.pdf








Unter dem nachfolgenden Link kann dankenswerterweise die Ausgabe Nr. 14 der KUNSTZEITUNG als PDF-Datei heruntergeladen werden!

http://kunstverein-deggendorf.com/images/Kunstzeitung_Nr._14.pd














Unter dem nachfolgenden Link kann dankenswerterweise die Ausgabe Nr. 15 der KUNSTZEITUNG als PDF-Datei heruntergeladen werden!

http://www.kunstverein-deggendorf.com/images/Kunstzeitung_15koml.pdf








Aus einem Artikel über die Deggendorfer Grabkirche in der Ausgabe 15 der Kunstzeitung



Und noch dies aus der Internet-Präsenz des

Deggendorfer Kunstvereins:


Termine zum Vormerken

 



Quelle:  http://www.kunstverein-deggendorf.com/ 

 







kunstverein-deggendorf.com/images/KunstzeitungNr16PDF.pdf

Die Frau Weileder bietet wieder ein schönes und sehr abwechslungsreiches Heft zum kostenlosen Runterladen an, wofür ich mich herzlich bedanken möchte!

 

Isis im Louvre


Mir sind bei diesem ägyptischen Thema natürlich gleich meine beiden ägyptischen Sonnenuhren Isis und Ra eingefallen, mit dieser fantastischen Geschichte der Geburt des HORUS im fernen Bolivien.




http://www.ta-dip.de/sonnenuhren/meine-sonnenuhren/isis-aegyptische-sonnenuhr.html

und

http://www.ta-dip.de/sonnenuhren/meine-sonnenuhren/ra-aegyptische-sonnenuhr.html


Vielleicht kann ich da ja den einen oder andern "verführen", sich das anzuschauen und auch die Geschichte über meinen Vortrag "Die Liebe ist ein seltsames Spiel"


http://www.ta-dip.de/fileadmin/user_upload/bilder/f3cfe62aa94f588b5f30c861883720e9_Nr_108_Die_Liebe.pdf

Und hören sollte man diesen Song der legendären Conny Francis natürlich auch...

Einfach hier auf der obigen Zeile "Conny Francis" anklicken und schön laut anhören!



                                             











Ein wunderschöner Fund von mir am 1. März 2016

im Netz:

Kunstverein Deggendorf

Autor: Johannes M. L. Pasquay

Die Wiege des Kunstvereins stand in der GALERIE PASQUAY, dem Treffpunkt für kunstinteressierte Deggendorfer (das Kulturviertel sollte erst fünf Jahre später entstehen). Viele befruchtende Gespräche fanden dort im Winter 1985/86 an einer vier Meter langen Tafel bei der sprichwörtlichen Feuerzangenbowle statt. Die Gründungsmütter/Väter waren Dr. Udo Ebner, Peter Glotz, Susanne Heid, Edith Kelling, Dr. Otmar Marek, Johannes M. L. Pasquay, Kurt Pirgie, Xaver Seiderer, Christoph Smolka, Andreas Sobek, Hans-Jürgen Stenglein und Otto Wagner. Diese ersten Mitglieder des zukünftigen KVD fanden sich am 1. März 1986 zur 1. offiziellen Sitzung im Stadtcafé Deggendorf (heute Saal der Knödelwerferin) ein. Der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung war die Organisation der Gründungsversammlung am 18. März in der Stadthalle Deggendorf.



Und jetzt bitte hier bei diesem schönen Link

weiterlesen:

http://www.pasquay.net/files/pasquay/galerie/KVDweb.pdf



An der Stadtmauer 14
94469 Deggendorf
Telefon: +49(0)991 40 87 33 01
Mobil: 0173 384 196 2
Mail: galerie(at)pasquay.net



»MANCHELAND«


mit skulpturalen und gemalten

Bildern von


MARCEL MANCHE



Ausstellungsort:
GALERIE PASQUAY,
An der Stadtmauer 14, 94469 Deggendorf

Ausstellungseröffnung:
18. Januar 2017, 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
19. Januar bis 17. März 2017

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag, 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr,
oder nach Vereinbarung:
Mail: galerie@pasquay.net  Tel: 0991 40 87 33 01




https://www.youtube.com/watch?v=GsPbcBnXzNs










Kunstzeitung Nr. 17

Quelle:

http://kunstverein-deggendorf.com/images/Kunstzeitung_17.pdf

oder auch: https://issuu.com/kunstzeitungdeskunstvereindeggendor/docs/kunstzeitung_17 







Quelle:

http://kunstverein-deggendorf.com/images/Kunstzeitung-Nr.-18.pdf









© Deggendorf aktuell vom 12. Januar 2017








http://edition.idowa.de/edition/data/20170202/01/Deggendorf_aktuell/page.jsp














 

© Deggendorf aktuell vom 16.2.2017





Ich verdanke Herrn S. Michael Westerholz einen Zeitungsartikel der Deggendorfer Zeitung vom 4.10.67:

„Ein Festtag für unsere Kapuziner“.

Daraus haben die Redakteure der Kunstzeitung Deggendorf ganz offensichtlich die Zeichnung des Kapuzinerklosters in Deggendorf um 1802 für das Magazin Nr. 2, Juni/Juli 2008 entnommen.






Für mich ist die große, schlicht gehaltene Wandsonnenuhr von besonderem Interesse. Man könnte doch in Erinnerung an diese nunmehr verschwundene Sonnenuhr wiederum eine Sonnenuhr im Stil der vorangegangenen Sonnenuhr an die Wand setzen und somit die Erinnerung an die vormalige Nutzung des Gebäudes als Kloster wachrufen! Ich biete dazu meine guten Dienste an!          










Hier an diesem Vorbau links wäre ein guter Platz für die Neuschöpfung einer schlichten Sonnenuhr im Stil der vormaligen Sonnenuhr am alten Kapuzinerkloster! Es ließe sich mit einem relativ geringen finanziellen Aufwand erstellen!






[Am 4.10.67, dem Erscheinungstag dieses Zeitungsartikels, war ich als Foreign Language Assistant an der Vyners Grammar School in Ickenham, London Borough angestellt. Siehe „Meine Bücher“: „London“.]


Am 29. März 2013 habe ich zufällig beim Durchblättern des vorzüglichen Bandes von Manfred Eder "Die Deggendorfer Gnad - Entstehung und Entwicklung einer Hostienwallfahrt im Kontext von Theologie und Geschichte" auf Seite 595 dieses Bild schön in Farbe entdeckt! [Deggendorfer Stadtmuseum Inv.-Nr. 687]






Leider hat sich bisher niemand aus Deggendorf für meinen Vorschlag interessiert, doch diese schlichte Sonnenuhr wiederauferstehen zu lassen! Es wäre so eine schöne Reminiszenz an die vormalige Nutzung dieses Gebäudes! Aber wie heißt es immer so schön:

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Und natürlich auch keine
Antwort des gegenwärtigen Deggendorfer Oberbürgermeisters auf meine Anregung ... Morbus Pastoris allerorten!



Ich schaue mir gelegentlich von Bremen aus die Webcam vom alten Deggendorfer Rathaus an. So auch gestern abend, am 4. 12. 2011. Ich will beide gescannten Screenshot-Bilder den Bildern von Paul Speiser gegenüberstellen!


Erst der Luitpoldplatz!



                       Christbaum fuer alle



© http://webcam.deg.net/


Auf mich, ich gest
ehe es ehrlich, wirken diese wild um die acht Bäume geschwungenen Lichterketten grauslich! Und dann wurden auch noch abgeschnittene Tannenbäume in der Stadtplatz-Mitte aufgestellt und allerhand andere Möblierung inszeniert, so als hätte man Angst vor der Leere des Platzes und Angst vor der Dunkelheit.

 

Nein, besser ist das nicht geworden, sondern eindeutig verschlimmbessert und ich frage mich: Wer schafft das an, wer denkt sich diese jämmerliche Inszenierung aus, wer verlangt nach einer derartig fragwürdigen Illuminierung? Nein, es ist nicht Nostalgie! Schauen Sie genau hin! Vergleichen Sie genau! Ein großer Lichterbaum vorm Rathaus am Luitpoldplatz!



Mehr braucht’s echt nicht!



Und nun der obere Stadtplatz:


                  Nikolausmarkt




© http://webcam.deg.net/


Zwei gewaltige Budenreihen möblieren den Platz. Das Volk wuselt vor den Glühweinständen durcheinander – oben noch ein einsames Karussell. Und nun schau’n Sie doch bitte genau hin, was der Paul Speiser in seinem Bild Nikolausmarkt zeigt!

Einfache Verkaufsstände mit Planen gegen den Schneefall geschützt. Wenige Lampen erhellen die Szene. Die Leute schauen und kaufen und reden miteinander. Nostalgie? Ach was! Echte Atmosphäre!! Der Nikolausmarkt wurde auch nicht auf eine Dauer von vier Wochen aufgeblasen und gewaltig beworben! Dafür brauchte es keine Blockbuster-Verkaufsstände, ineinanderverkettet und wilde Beleuchtung. Schauen Sie bitte genau hin!


Quo vadis Deggendorf?


 


Frau Monika Speiser, die Tochter von Paul Speiser, hat mir dankenswerterweise am 28. Dezember 2012 eine Reihe von Fotokopien und Fotos von Werken ihres Vaters zugeschickt, aus denen ich hier eine kleine Auswahl anbieten möchte:



            




Buchillustration von Paul Speiser




Eine Auftragsarbeit von 1960 ?




Elly Ney bei einer Veranstaltung des Deggendorfer Kulturvereins im Kolpingsaal





Fasching im Haus Geyersberg




Kleines Heftchen mit dem Programm des Deggendorfer Volksfests von 1991

Das Volksfestplakat stammt von Paul Speiser





Eine Geigerin von Paul Speiser




Paul Speiser:  Blühende Kirschbäume in Oberfranken








http://www.ta-dip.de/dies-und-das/die-plastiken-des-reinhold-kriegler.html






http://www.ta-dip.de/dies-und-das/mein-nussbaum-in-der-pfarrgasse-6.html






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